VfB Hüls - SSVg. Velbert

Der VfB und alle anderen Marler Vereine sind hier gut aufgehoben...

VfB Hüls - SSVg. Velbert

Beitragvon Papa-Schalk » 07.02.2010, 18:13

VfB Hüls - SSVg. Velbert


(mt) Viele Wochen sind vergangen, seit der VfB Hüls zuletzt in der NRW-Liga um Punkte kämpfen konnte. Insgesamt 4 Spielabsagen gab es in der Zwischenzeit und auch heute ist das eigentlich geplante Spiel gegen die Zweitvertretung von Rot-Weiß Essen abgesagt worden, da es als vermutliches Sicherheitsspiel im Stadion hätte ausgetragen werden müssen. Aber der findige Staffelleiter und die Verantwortlichen des VfB und der SSVg. Velbert schafften es, die Partie des 21. Spieltages heute nachholen zu lassen, die kein Sicherheitsspiel war und somit auf dem Kunstrasenplatz am Badeweiher stattfand. Leider verirrten sich nur 250 Zuschauer auf den Nebenplatz des Stadions am Badeweiher, einer von ihnen war der künftige Trainer des VfB, Olaf Thon.

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Als die Mannschaften um 15 Uhr einliefen, waren alle guter Hoffnung auf eine anständige Leistung beider Seiten. Doch schon die ersten Minuten zeigten anderes ...

Erstmal wartete Klaus Täuber mit einer Überraschung auf: David Piorunek begann überraschend auf der Position des rechten Außenverteidigers. Was im Pokal gegen den VfL Drewer noch als Offensivunterstützung aufgefasst wurde, sollte heute ein guter Schachzug sein, denn Pio machte ein ordentliches Spiel.

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Bereits in der 3. Minute zeigten die Gäste, dass sie hellwach waren, im Gegensatz zur Heimelf. Ein Pass in die Nahtstelle der Innenverteidigung sorgte für Gefahr. Mit vereinten Kräften gelang es aber, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern.

In der 7. Minute fast eine Kopie dieses Angriffs. Erneut waren die Velberter im VfB-Strafraum, und nun musste Piorunek zweimal in höchster Not klären.

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Die anschließende Ecke sollte eine leichte Beute werden, denn Niclas Schmidt rief "TORWART", verfehlte den Ball aber, den ein Velberter zum Glück für den VfB nur an die Latte köpfte.

Die Gäste überzeugten durch ein aggressives Zweikampfverhalten, vor allem aber durch eine sehr gute Raumaufteilung, die es ihnen ermöglichte, den ballführenden Hülser jeweils zu doppeln. Der VfB kam damit überhaupt nicht zurecht, von einem vernünftigen Aufbauspiel konnte nicht die Rede sein.

In der 13. Minute zeigte die Badeweiher-Elf dann zum ersten Mal, warum sie in der Hinserie so furios begann. Karagülmez wurde auf links geschickt, passte diagonal in den 16er zu Urban, der wiederum auf den zweiten Pfosten zu Krawietz. Wie er es fertig brachte, diesen Ball nicht zu verwandeln, konnten wir beim besten Willen nicht erkennen oder erklären.

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Die Velberter zeigten sich unbeeindruckt und blieben ihrem Motto treu: Pässe in die Nahtstelle der Innenverteidigung, wie in der 15. Minute, als Schmidt den leicht abgefälschten Ball halten konnte.

Mit der Zeit konnte der VfB etwas mehr Spielanteile verbuchen, ohne aber nochmal gefährlich in Tornähe zu gelangen. Die Anfälligkeit in der Abwehr blieb aber bestehen. In der 34. Minute wurde Badur herrlich freigespielt. Er schlug noch einen Haken um Narewsky, schoss dann aber schwach, so dass Schmidt erneut halten konnte.

In der 40. Minute dann mal wieder eine Offensivaktion der Badeweiher-Elf. Krantz spielte Karagülmez frei, der einfach mal draufhielt. Kurz klärte zur Ecke. Die brachte dann richtig Gefahr, der abschließende Kopfball von Yavuzaslan nach einer Flippereinlage des Balles war aber dann kein Problem für Kurz.

Zu diesem Zeitpunkt machte sich bereits Sven-Ole Lemke bereit, denn David Piorunek hatte diverse Freistöße herausgeholt, weil er die Velberter ein ums andere Mal in Verlegenheit brachte und diese sich nicht besser zu helfen wussten, als den kleinen Kämpfer immer wieder "niederzustrecken" ...

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Die Weicheier unter den Zuschauern begaben sich nach dem Halbzeitpfiff ins Clubhaus, weil auch die dicksten Winterpuschen nicht warm genug waren. :mrgreen:

Die verbliebenen Zuschauer waren sich einig, dass zur zweiten Hälfte eine andere Hülser Elf auf den Platz kommen würde. Los ging es aber wieder mit wütenden Velberter Angriffen und einer Hülser Abwehr, die alle Füße voll zu tun hatte, den eigenen Kasten sauber zu halten. In der 48. Minute konnte ein Hülser Abwehrbein einen mit dem Kopf verlängerten Freistoß aus dem Halbfeld gerade noch von der Linie kratzen. Nur eine Minute später war es der sehr sympathische Janas, der frei vorm Tor verzog - Glück gehabt.

In Minute 51 schien es aber vorbei zu sein mit dem Glück, als der überragende Aksoy sogar Torwart Schmidt ausspielt. Sein Abschluss Richtung leeres Hülser Tor wurde aber noch abgelaufen!

Das war das Signal für den VfB, nochmal selbst aktiv zu werden. Zunächst scheiterte Karagülmez mit einem schönen Schrägschuss an Kurz, dann arbeitet sich Krantz nach Doppelpass durch und scheitert denkbar knapp erneut an Kurz.

Nun neutralisierten sich beide Mannschaften auf überschaubarem Niveau, und so dauerte es bis zur 70. Minute, bis es mal wieder etwas wie Torgefahr gab. Nch einer Ecke von Urban tanzte der Ball mal wieder unkoordiniert durch den Strafraum und fand Yavuzaslan, doch der drosch das Leder aus 14 Metern weit drüber.

Nach 77 Minuten wurde Stondzik gefoult - Freistoß aus ca. 25 Metern. Yavuzaslan, Urban, Krantz und Karagülmez beratschlagen kurz. Am Ende ist es Karagülmez, dessen Ball, an Kurz vorbei, aber leider am Pfosten landet. Ärgerlich!

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In der 82. Minute ließ der - erwähnte ich es schon? - äußerst sympathische Mann mit der 20, Sebastian Janas, die gesamte Hülser Deckung stehen wie Slalomstangen und überwindet Schmidt, nicht aber Kapitän Engin Yavuzaslan, der auf der Linie rettet!

In den letzten Minuten ging es noch einige Male hin und her, Zählbares gab es aber auch da nicht. Nach 91 Minuten hatte Schiedsrichter Erbs, der ein guter Leiter war, ein Erbarmen mit den durchgefrorenen Zuschauern und pfiff das Spiel ab.

Der VfB ergatterte einen glücklichen Punkt in einem mäßigen NRW-Liga-Spiel, und wird sich erheblich steigern müssen, um nicht in ernsthafte Abstiegsgefahr zu gelangen.

Die Täuber-Elf spielte in folgender Aufstellung:
Schmidt - Piorunek (46. Lemke), Planhof, Narewsky, Krantz - Yavuzaslan, Tomaschewski, Stondzik, Karagülmez, Urban - Krawietz.
Zuletzt geändert von Papa-Schalk am 07.02.2010, 20:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: VfB Hüls - SSVg. Velbert

Beitragvon Papa-Schalk » 07.02.2010, 18:14

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Das war unsere Ansicht der zweiten Halbzeit. Affen! :evil: :mrgreen:
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Re: VfB Hüls - SSVg. Velbert

Beitragvon Drewer-Nord » 07.02.2010, 18:19

Ein guter Bericht der es auf den Punkt trifft.....der VfB war heute irgendwie nicht anwesend.....einziger Lichtblick war der Einsatz von Sven Ole....jetzt kann der Pio wieder ins Mittelfeld rücken.....dort wurde er heute schmerzlich vermisst !
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