Marler Geschichte

  • Die Geschichte der Stadt Marl


    Von den ersten Bewohnern Marl´s zeugen Steinwerkzeuge aus der älteren Steinzeit
    ( bis mittlere Steinzeit ), die bei Grabungen am Petersberg in Sinsen gefunden worden sind,
    während den Beweis für das Vorhandensein verhältnismäßig großer Siedlungen um 700 – 800 v.Chr. der etwa vor 50 Jahren bei Marl entdeckte Urnenfriedhof liefert.
    Um Christi Geburt beherrschten die Römer die wenigen durch die Marler Heide führenden Straßen. Marl kann für sich in Anspruch nehmen, als eine der ersten vestischen Siedlungen
    namentlich nachweisbar zu sein. Die Anfänge der Bauernschaften Frentrop, Drewer, Lippe, Hüls,Löntrop, Lenkerbeck und Sinsen liegen wahrscheinlich weit vor dem 6. oder 7.Jahrhundert.


    Der Name Marl wird in der Schreibform Meronhlare schon um 900 zum ersten Male in den Heberegistern der Abtei in Werden ( Ruhr ) erwähnt, als ein gewisser Dagubracht zum Besten seines Seelenheils in Meronhlare eine Stiftung machte.
    Ein um das Jahr 1000 lebender Graf Balderich schenkte seinem Lehnsherren Erzbischof Heribert
    von Köln u.a. auch die Kirche in Marlare.


    > Der Name hat im Laufe der Jahrhunderte noch die verschiedensten Wandlungen erfahren.
    Aus Marlare wird Marlori und Marlari, im Jahre 1155 wieder Marlare, während er 1228 und
    auch später gewöhnlich Marler oder auch Marle genannt wird, bis schließlich, nach vorübergehender Bezeichnung Marll und Maerl, die heutige Form des Namens gebräuchlich wurde<


    Die Bauernschaften Speckhorn, Sinsen, Löntrop und Hüls sind nach Dr. Pennings nichts anderes als die Zusammenfassung der nach und nach in den genanten Bauernschaften entstandenen Einzelhöfe in eine einheitliche Bezeichnung; sie reicht wahrscheinlich zum größten Teil in die
    Zeit vor 700 n. Chr. zurück. Die Bauernschaft Lenkerbeck wird im 11. Jahrhundert Lanclere, im 13. Jahrhundert Lenkeler und noch gegen Ende des 18. Jahrhunderts Lanklarbeck genannt. Der Name Lenkerbeck ist aus dem Bachnamen Lenklarbecke entstanden.

    Gestern standen wir noch kurz vor dem Abgrund.
    Heute sind wir schon einen Schritt weiter.

  • Im Jahr 1938 wurde bei Bauarbeiten zur Bergarbeiter-Siedlung an der Carl Duisbergstr. eine Jungsteinzeitliche Siedlung gefunden. Der jungsteinzeitliche Mensch (in Marl) war schon seßhaft und hatte eine Hütte von 16 schritt mal 8 schritt größe. Ein Hirte beschützte mit Streitaxt und Lanze die grasenden Büffelkühe und Wildpferde.

    "Ich hab überhaupt kein Problem mit Autoritäten, ich kann’s nur nicht haben, wenn mir einer sagt, was ich zu tun und zu lassen hab"
    Bernd Stromberg - Capitol Versicherung


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  • Ach so, die Karte vergessen

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