VfB Hüls - VfB Homberg

  • VfB Hüls - VfB Homberg


    (mt) Das erste Spiel von Neu-Trainer Martin Schmidt stand heute auf dem Programm. Der VfB Hüls hatte zuletzt in Rhynern beim 1:0-Sieg kämpferisch überzeugt, und so musste der "neue alte" Trainer nicht viel ändern. Mutluer war wieder einsatzbereit, Makarchuk musste dafür weichen. Ansonsten blieb personell alles beim alten.


    Goldener Oktober am Chemiepark. Deshalb konnte man den Sonntag prima nutzen, um vor dem obligatorischen Besuch des Stadions am Badeweiher mit dem Fahrrad die Gegend zu erkunden. Dabei können wir uns überzeugen, wie eine rot-weiße Abwehrkette aussehen muss und wie giftig sie sein kann:


    photo-3056-9e2ead29.jpg *haha*


    Nun aber ab zum Stadion, das heute 210 zahlende Zuschauer beherbergte, und das gewohnt lecker.


    Neuerdings ist immer mehr zu beachten, dass der WTC zusammentritt. Dieser "Women Tratsch Club" begleitet seine Herren zum Spiel und vergnügt sich dann hinter dem Tor. Aber, auch das muss Erwähnung finden, der WTC bringt auch Fachkenntnis für das Rasenballspiel mit. *zwinker*


    Der VfB legt los wie die Feuerwehr. Christian Erwig hat in den ersten 75 Sekunden (!) gleich zweimal das 1:0 auf dem Kopf, doch einmal rettet Torhüter Holewa, beim zweiten Mal klatscht sein Kopfball an die Latte. Ärgerlich, aber kein Weltuntergang. Der Gast aus Duisburg zeigt sich beeindruckt, kommt kaum über die Mittellinie. Der VfB drückt hier in den ersten Minuten enorm, kann jedoch nichts Zählbares verbuchen.


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    Kurz vor dem Pausenpfiff ist der Ball dann aber doch im Tor! Piorunek flankt lang in den Strafraum, wo sich Giorri und Torwart Holewa gegenseitig behindern. Von Giorri springt der Ball ins Tor. Allerdings entscheidet Schiedsrichter Stor auf Foulspiel von Mutluer, der in aller Wahrnehmung gefühlte zwei Meter weg stand. Proteste gibt es seitens der Hülser nicht - musste wohl etwas dran sein.


    Überhaupt muss man bei der oftmaligen Schiedsrichterschelte heute auch mal lobend anerkennen: Schiedsrichter Stor war der mit Abstand beste Mann auf dem Platz! Mit seinen Entscheidungen lag er immer richtig, seine Ansprache war gut, sein Auftreten angemessen - eine klasse Partie vom schwarzen Mann!


    Die zweite Halbzeit beginnt und das Spiel ist nun offener. Eine Warnung für den VfB-Tross, schließlich hat man elf der bisher zwölf Gegentreffer in Durchgang zwei kassiert. "Högschte Vorsischt", wie der Bundestrainer sagen würde.


    Die Torannäherungen des VfB sind nun nicht mehr so zwingend. Holewa hat keine Probleme mit Schüssen, Freistößen und langen Pässen.


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    Dennoch: der VfB versucht, sich wieder ein Übergewicht auf dem Rasen zu erarbeiten, und das gelingt auch.


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    Karagülmez, der oft viel Platz hat, hat heute klasse Szenen im Eins-gegen-Eins, im Strafraum aber ist er glücklos.


    Ganz anders David Piorunek. Freigespielt von Mutluer zieht er parallel zum Tor im Stile eines André Schürrle in die Mitte und knallt den Ball dann in die Maschen - 1:0! Und das hochverdient!


    Der VfB drückt weiter, ohne aber Holewa noch einmal bezwingen zu können. Homberg macht nun immer mehr auf und will den Ausgleich erzwingen, doch Kouam Wenge, Milaszewski und Soltynik können den Ball nicht im Hülser Gehäuse unterbringen. So bleibt es am Ende bei einem völlig verdienten 1:0-Erfolg des "richtigen" VfB gegen die Gelb-Schwarzen aus Duisburg.


    Trainer Martin Schmidt versammelte nach dem Schlusspfiff das komplette Team um sich:
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    Für den VfB siegten heute:
    Rantzow - Pachan, von der Gathen, Schlüter, Akama Eseme - Piorunek, Senger (86. Diericks) - Köse (89. Makarchuk), Mutluer - Karagülmez (74. Schurig), Erwig.

  • Zwar nicht so attraktiv das Spiel, aber so darf es gerne weitergehen.


    Nächsten Sonntag in Mülheim gegen den VfB Speldorf dann ein echtes Verfolgerspiel. Ein Unentschieden wäre super. Speldorf hat nach 9 Spieltagen das unglaubliche Torverhältnis von 28:26 !!!!!


    Eigentlich hat der VfB neben dem kuriosen Eigentor noch einen Treffer erzielt, wo man nicht hätte unbedingt abpfeifen müssen.


    Und der WTC war heute mächtig stolz, dass sie sogar das Tor gesehen haben. *rolleyes*

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