Beiträge von Hunting

    Der Radiobeitrag ist weltklasse....eine Anwohnerin die da minutenlang zuguckt und komischerweise, obwohl jeder Idiot heutzutage alles und jeden filmt keine Videoaufnahmen hat....die kann sogar überprüfen das die Polizei einen Rettungswagen angefordert hat und sich scheinbar super mit den Beamten vor Ort unterhalten.... der Radiosender ist auch total unbekannte was die linke Szene angeht und berichtet total neutral...


    Aber immerwieder schön das die Leute die selber scheinbar gerne zum Stein oder Straßenschild greifen solchen Beiträgen glaube schenken....ein Traum was in Deutschland passiert....

    Auch wenn ich noch bei weitem nicht so lange bei dem Verein bin wie Tanner, muss ich leider sagen, dass er recht hat. Rückhalt vom Vorgesetzten kann man nicht immer erwarten wenn dieser auf seine nächste Beurteilung schaut. Man wird beleidigt und angepöbelt. Ich sehe es noch so das ich "noch" konsequent was zu schreibe. Auch wenn es meist eingestellt wird. Viel witziger ist, dass die Leute meinen das sie mir vor Ort das Telefon geben müssen damit ich weitere rechtliche Maßnahmen mit ihrem Anwalt "abkläre". Der Hammer in Tüten.


    Und das gefühlte 50% der Einsätze überflüssig sind, ist leider auch mehr als war. Keine Seltenheit das man auch mal für auf Parklplätzen abgestellte Mülltonnen oder für abgebrochene Haustürschlüssel rausfährt. Und der Bürger an anderer Stelle wartet dann dementsprechend länger. Auf der alten Dienststelle war es zum Glück so, dass wir diese "Einsätze" einfach abgebrochen haben und erst wichtigeres abgearbeitet haben.


    Und was das Verhalten gegenüber den Hundertschaften betrifft, verfasse ich glaube ich mal nen längeren Bericht :D

    Also die Fahrzeuge mit einer 5-vorne sind die neuen Fahrzeug die wieder im Eigentum des Landes sind. Die letzten Fahrzeuge waren ja alle geleast. Ne Zuordnung gibt es da nicht. Die Fahrzeuge sollen eigentliche immer so durcheinander getauscht werden, dass alle annähernd gleiche Kilometerleistungen haben. Klappt zumindest bei uns nie :D

    Abgesehen davon wird der Hubschrauber am Krankenhaus gelandet sein. Normalerweise wird dahin der Löschzug nicht geschickt. Bei Nachtlandunge, die äußerst selten und um längen gefährlicher sein, allerdings schon. Geht dann hauptsächlich um die Sicherstellung des Brandschutzes bzw. Nachts auch noch das zusätzliche ausleuchten.

    Jau, kann ich so bestätigen.


    Der (vermutliche) Suizident ist tot. Wurde ca. 300 Meter mitgeschleift. 2 Personen sind durch den Anblick in rettungsdienstlicher Behandlung.

    Während der Tagszeit hätten wir vermutlich sofort abgebrochen. Der Pkw ist flüchtig, ja. Wie das weitergeht weiß ich erst Donnerstag. Tanner müsste eher wieder im Dienst sein und könnte event. dahingehend was rausbekommen.

    Ich war als Verfolgungsfahrzeug eingesetzt. Zeugen hatten die Täter beim verladen der Tatbeute beobachtete und uns alarmiert. Wir haben uns dann über Funk abgesprochen und alle möglichen Fluchtwege abgedeckt und wollten zugreifen. In dem Moment fahren die Täter mit hoher Geschwindigkeit mit einem Pkw und einer Art Sprinter von der Tatörtlichkeit weg. Ein Fahrzeug konnte die Täter ausbremsen. Der Kollege wollte gerade den Streifenwagen verlassen als der Pkw plötzlich anfuhr und den Streifenwagen rammte. Der Kollege wurde dabei leicht am Bein verletzt, verblieb aber dienstfähig.


    Anschließend flüchteten beide Fahrzeuge über die B 224 in Fahrtrichtung Essen. Wir waren, mit dem gerammten Streifenwagen und einem weiterem Streifenwagen welches im weiteren als Sicherungsfahrzeug funktionierte und alles filmte, direkt dahinter. Wir haben uns zunächst vor den Sprinter gesetzt und probiert das Kennzeichen des flüchtigen Pkw ablesen zu können. Dieser war jedoch schon zu weit entfernt. Daher entschlossen wir uns nur den Sprinter aufzunehmen.


    Wir versuchten zunächst das Fahrzeug langsam auszubremsen. Zu diesem Zeitpunkt fuhren wir ca. 150 Km/h. Der Sprinter versuchte permanent links und rechts an uns vorbei zu fahren. Der Abstand zwischen der Stoßstange und unserem Fahrzeugheck betrug weniger als 50cm. Nur durch eine gezieltes und beschleunigtes Ausweichmanöver konnte ich einen schlimmeren Zusammenstoß vermeiden sodass nur Lackschäden an unsere Stoßstange entstanden.


    Während der kompletten Fahrt wurden sämtliche Ampeln von Gladbeck in Höhe der A2 bis nach Essen ignoriert und teilweise durch das Täterfahrzeug mit über 140 Km/h passiert. Wir bremsten unsere Fahrzeuge zur minimierung der Fremdgefährung jeweils ab. Das ganze spielte sich gegen 02:00 Uhr nachts ab wodurch es für unbeteiligte jedoch kaum auswirkungen hatte.


    Der Sprinter versuchte im weiteren Verlauf uns und den anderen Streifenwagen immer wieder abzudrängen. Zum Glück kam es nicht zu weiteren Zusammenstößen. Inzwischen wurde über Funk alles weitere veranlasst. Die Nachbarbehörden Essen, Oberhausen, Gelesenkirchen, die Autobahnpolizei sowie die Landesleitstelle erhielten Kenntnis und entsandten Einsatzkräfte. Ein Hubschrauber aus Düsseldorf wurde ebenfalls in unsere Richtung geschickt.


    Die Verfolgungsfahrt ging an Mediamarkt in Essen vorbei und weiter in Richtung Innenstadt. Die Geschwindigkeit wurde trotz Bebauung jedoch nicht geringer.
    An der Shell Tankstelle an der Krabeler Straße erkannten die beiden Übelwichte jedoch, dass sie keine Chance hatten und stellten ihr Fahrzeug ab. Unsere 3 Streifenwagen keilten das Fahrzeug ein und wir redeten die Personen aus dem Fahrzeug.


    Der Fahrer weigerte sich jedoch unseren Anweisungen zu folgen und musste mit einfacher körperlicher Gewalt aus dem Fahrzeug verbracht werden.
    Ende vom Lied sind 2 festgenommende Täter, 2 kaputte Streifenwagen und Alt-Metall welches keines ist im Wert von ca. 50.000 gesichert.

    Gibt es eigentlich nicht so etwas wie eine "Höflichkeits-" bzw. "Menschlichkeitspflicht" bei Rettungsassistenten?


    Es kann doch nicht sein, dass jemand nur weil er einen Fehler gemacht hat (indem er zuviel getrunken hat) von Rettungsassistenten wie 'nen Stück Scheisse behandelt wird! Sicher ist derjenige dann selber Schuld, trotzdem kann man ihn "normal" behandeln und seine Pflicht (der Person zu helfen) ausüben, oder nicht?


    Ich verstehe ja, dass solche Einsätze, gerade kurz vor Feierabend, nicht angenehm sind und wenn es der xte Fall davon an einem Abend ist, man genervt ist, aber muss man ihn dann gleich wie den letzten Dreck behandeln und sein Hilfegesuch in Frage stellen? Ich kenne es nur, dass man sobald der Patient verlangt in ein KH zu kommen, das auch anstandslos durchführen muss. Korrigiert mich wenn ich da falsch liege...


    Bei sowas stellen sich mir schon wieder die Nackenhaare hoch....
    was spricht dagegen sich ein Taxi zu rufen? Nö lieber ein Rettungswagen der ist ja schließlich umsonst...dasss dafür Leute mit Blautlicht und Martinshorn durch die Gegend fahren ist ja noch ein netter Nebeneffekt...
    Um sich anschließend von besoffenen die sich einmal mehr nicht einschätzen konnten blöde anmachen zu lassen...hier gilt es zu zeigen wer ab jetzt das Sagen hat...und ne ordentliche Ansprache kann da sicherlich nicht verkehrt sein...


    Meiner Meinung nach sollten die Ärzte auch bei sowas die Transportscheine nicht mehr unterschreiben sondern die Rechnungen komplett an den "Patienten" weitergeben...
    Ist zwar schon ne Zeit her das ich regelmäßig in einer Großstadt auf nem Rettungswagen mitgefahren bin...aber da galt damals: Wer besoffen ist und Kotz, wischt auch den Rtw.


    Sicherlich, sobald sämtliche Körperfunktionen aussetzten und der Mensch wirklich vital gefährdet ist, ist das wieder was anderes...

    Interessant bei der ganze Geschichte ist dass zuvor bevor das als Brandeinsatzlief polizeilich ein Einsatz wegen eines Randalierers aufgemacht wurde. Die Nachbarn hatten sich beschwert, dass eine Person im Haus schreit und Glas zerbricht. Ebenso würde die Person gegen die Türen treten.


    Frechheit, dass der Nachbar seine Nachbarn warnen wollte und die Fensterscheiben wegen dem Feuer geplatzt sind.



    Hat für eine Fragezeichen bei uns gesorgt.

    Es kommt immer drauf an....je nachdem was vorfällt und anliegt. Ist bei schwer verletzten oder toten nicht so passend anzurufen dann wird hingefahren...wird im Einzelfall entschieden.

    Ich bin zwar nicht Tanner hab mich aber mal trotzdem schlau gemacht. Die Kollegen haben heute Nacht nach einem abgängigen älteren Herren gesucht der gesundheitliche Probleme hat. Deshalb mal wieder der Krach über Alt-Marl

    Vor einer Stunde schwerer Verkehrsunfall auf der Marler Straße in Dorsten. Ein Pkw soll Frontal mit einem anderen zusammengestoßen sein. Eine Person musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug geschnitten werden und wurde mittels RTH ins Krankenhaus verbracht. Da Tanner dienst haben müsste wird er bestimmt mehr dazu sagen können.

    So wir haben dann auch mal Feierabend. Es liegt wohl das vor, was die Presse so mitteilt. Die Sperrung der Brauckstraße wird wohl wahrscheinlich bis in den Abend dauern. Das LKA wird vermutlich die Tatortaufnahme durchführen. Mitglieder des Motorradclubs erschienen an der Tatörtlichkeit bisher nicht.

    Schwerer Verkehrsunfall in Sinsen mit nem Motorradfahrer. Motorradfahrer wohl Lebensgefährlich verletzt und wird auf der Straße reanimiert. Mehr hab ich da auch noch nicht zu gehört.