Beiträge von Seppel

    Gibt sicherlich ein paar positive Entwicklungen in Marl, aber bei Sachen wie mit dem neuen Stern und den Gewerbeansiedlungen wird dann erst die Zukunft zeigen, inwieweit diese Marl nach vorne bringen. Ist ja auch nicht so, dass sich in den Städten um Marl herum nix tut.

    Problem ist ja, dass alle Parteien, außer der FDP, sich ja komplett in der E-Mobilität verrannt haben und gar nicht mehr nach links und rechts gucken. Allerdings habe ich gerade was den Privatkundenbereich angeht auch noch erhebliche Zweifel an der Durchsetzbarkeit an der Wasserstoffantriebes aufgrund der hohen Anschaffungskosten.

    - Hat Inhalte aus dem Verfassungsschutzbericht 2017 bereits Wochen vor dessen Veröffentlichung an die AfD weitergegeben. Er bestreitet es zwar, aber die AfD hat es bestätigt. Dann kannst du dir ja in dem Fall aussuchen, wer von beiden Fake-News verbreitet ;-)


    - Das Interview in der BILD. Ich will da gar nicht groß drauf eingehen, ob er rechtsradikale Taten herunterspielen oder vertuschen wollte. Aber der Typ ist GEHEIMdienstchef und hat dann nix besseres zu tun, als solche Interviews zu geben, bei denen es abzusehen ist, dass diese die öffentliche Debatte nur weiter anheizen. Ich denke er sollte in erster Linie der Bundesrepublik Deutschland dienen und nicht dem Springer-Verlag


    - Seine Unterstützung der AfD, um eine Beobachtung durch seine Behörde zu umgehen, welche zum Teil auch durch Gauland bestätigt wurde


    - Die Fälle Kurnaz und Amri



    Ich finde, dass bei Sachen wie der AfD oder den Demos in Chemnitz immer das gleiche Problem auftritt. Gegen eine konservative Partei, in etwa auf einer Höhe mit der CSU, kann man als Demokrat nix haben und gegen einen Trauermarsch für einen Getöteten auch erstmal nicht, wobei natürlich schon klar ist, dass es den Wenigsten um den Toten als viel mehr um ein politisches Statement geht. Aber natürlich darf man auch hier in einen gewissen Rahmen seine Meinung und Bedenken kundtun.

    Was in beiden Fällen fehlt ist eine wirkliche Abgrenzung nach rechts bzw. dass offen seine für rechtspopulistisches oder rechtsradikales Gedankengut und es solche sachen dann immer wieder von rechtsradikalen unterwandert werden. Natürlich kann man in Interviews sagen, dass man selbstverständlich gegen Rechtsradikalismus und Hetze ist, aber wenn dann die führenden Köpfe der Partei am nächsten tag wieder Ausländer entsorgen wollen und zusammen mit Rechtsradikalen verkehren und gemeinsame Sache machen, dann wird man nicht zu Unrecht in die rechte Ecke gestellt. Und solche Sachen locken dann natürlich auch immer mehr rechtsradikale Personen an, die sehen, dass sie mit der AfD eine echte Bühne bekommen, die sie in der NDP oder anderen kleinen Vereinigungen nie bekommen würden. Ähnlich ist es mit der Demo ich Chemnitz. Grundsätzlich hätte es schon nach den ersten Ausschreitungen bei der spontanen Demo am Sonntag klar sein müssen, wer da so bei der großen Demo am Montag so mitmarschieren wird. Aber spätestens nachdem am Montag eine Dreistellige Anzahl von Rechten Ausländer jagt, Adolf Hitler gefeiert wird und ein jüdisches Restaurant angegriffen wird, muss man doch einsehen mit was für "Menschen" man dort rumläuft. Wenn ich dann weiter dort mitlaufe, darf ich mich auch nicht wundern, wenn man mich mit diesen Personen in eine Ecke stellt.

    Ich kann jeden Verstehen, den dass "Gutmenschentum" und das dauernde schwingen der Nazikeule auf die Nerven geht, aber ab einen gewissen Punkt hat dass dann nichts mehr mit einer linken Gesinnung zutun, sondern nur noch mit gesundem Menschenverstand.

    Ich würde behaupten, dass ich zu dem Thema Migration und "linker Mainstream" eigentlich fast genauso denke wie der FoFa und ich mich zudem als sehr patriotisch bezeichnen würde und daher kriege ich genau gerade dann das Kotzen, wenn ich auf solchen Demos oder AfD-Veranstaltungen die ganzen Deutschland-Fahnen sehe und so alles was etwas patriotischer oder konservativer ist, wieder direkt diesen rechten Anstrich bekommt.

    Hat aber keine große MFT-Tradition!


    Da wäre so ein Jung gegen Alt in der Soccerhalle mit anschließendem Bier und Doppel Fleisch/Doppel Käse Burger schon passender, sofern die Alten noch können ;)

    Also ich kann mir aktuell nicht vorstellen nach Marl zurückzuziehen, vielleicht Recklinghausen. Wohne jetzt seit 9 Jahren in Essen/Dortmund und wenn man mal etwas unternehmen will, hat man dort halt viel mehr Möglichkeiten, die dann auch mit dem ÖPNV bequem erreichbar sind.

    Vermissen tue ich auch nicht wirklich was, weil ich zum einen noch regelmäßig wegen meiner Familie dort bin und mein kompletter Freundeskreis aus Schulzeiten aus Marl weggezogen ist.

    Du meinst jetzt ernsthaft, dass die Leute nichtmals selbst schreiben sondern Facebook in ihrem Namen? Um in die so bedeutende Marler Politik einzugreifen? *haha* Dir gebe ich ja im Gegensatz zu anderen noch in einigen Sachen recht, aber so langsam ist das Forum wohl leider nur noch was für Verschwörungstheoretiker*hm*

    In meinem Bekanntenkreis wird Recklinghausen auch immer beliebter. Sind schon einige (ehemalige Marler) aus größeren Städten wie Bochum oder Düsseldorf nach RE gezogen. Für viele die keine Lust auf eine richtige Großstadt haben und denen trotzdem Marl einfach zu wenig ist, hat Recklinghausen auch die perfekte Größe. Dazu hat es sich in Bezug auf Kneipen echt ganz gut gemacht die letzten Jahren (wenn man mal außen vor lässt, dass es das Warsteiner-Eck nicht mehr gibt ;))

    So sieht es ja bei mir auch aus. Im alten Forum waren zunächst meine ich die letzten 15-20(?) Themen mit ungelesenen Nachrichten ganz oben. Das fande ich persönlich sehr hilfreich, gerade wenn man länger nicht mehr da war oder mehr los ist.

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    BTW...mal Leute gesehen, die z.B. nur Nachtschichten machen? Krankenschwestern? Altenpflegerin? Etc.? Die sehen sowas von verbraucht und fertig aus nach wenigen Jahren....und das, obwohl die ja "nur" 5-7 Schichten am Stück machen und dann auch eine Woche frei haben. Der Körper packt dat einfach nicht mehr.


    Ich kenne es von meiner Freundin (Altenpflegerin) sogar noch extremer. Teilweise 12 Schichten am Stück, wenn sie Glück hat bekommt sieh ihre 6 Tage im Monat frei. Nach 7 Nachtschichten bekommt sie zwar ihr Wochenende frei, wobei der Tag an dem Sie morgens aus der Nachtschicht kommt, aber auch schon als freier Tag gezählt wird.


    Für mich wäre das nix! Ich sehe ja schon bei ihr wie schwierig dadurch unsere Beziehung in Sachen Unternehmungen ist, da bin ich froh, dass ich nicht selbst noch das gleiche Theater für meine anderen Aktivitäten und sozialen "Verpflichtungen" habe.

    Also in Mülheim-Speldorf gibt es noch eine *zwinker*


    Ansonsten denke ich auch, dass es immer weniger Pommesbuden werden. Dafür ergänzen dann die Dönerbuden und viele Lieferdienste ihr Angebot um Pommes-Currywurst, aber da würde ich nie auf die Idee kommen eine zu bestellen.