Beiträge von Erhabener

    Ich gehe ja auch hin und wieder auf Stadtratsitzungen in Marl. Ich würde die Leute dort nicht pauschal verurteilen wollen.


    Ich kenne mehrere Stadträte aus verschiedenen Fraktionen die im Privatleben vehement eine Meinung zu verschiedenen Dingen in Marl ausdrücken aber in einer öffentlichen Stadtratsitzung noch nie eine Rede gehalten haben weil sie wissen das die Entscheidung bereits in der Ausschußsitzung bzw. Fraktion gefällt wurde. Wenn man wirklich etwas sagt verlängert es nur die Sitzung weil die Entscheidung bereits fest steht. Lediglich wenn Leute aus dem eigenen Wahlkreis anwesend sind zeigt man etwas Aktion.


    Wenn ich ehrlich bin wäre ich ein ebenso schlechter Stadtrat. Einen Antrag verurteilen müssen nur weil er von der falschen Partei eingebracht wurde finde ich schlimm. Auf der anderen Seite jeden Antrag der Fraktion gut heißen der von der eigenen Fraktion kommt aber mindestens genauso schlimm. Für mich wäre das auch verlorene Zeit dieses Schauspiel für die Öffentlichkeit durchzuziehen. Tatsächlich muß ich ja meinen Kopf für etwas hinhalten was ich selbst gar nicht zu entscheiden habe.


    Die tatsächlichen Entscheidungen werden von Sachzwängen getroffen die von außen einwirken, auf die der einzelne Rat gar keinen Einfluß hat und nicht einmal die Richtigkeit feststellen kann. Einen ParteiFREUND als Lügner hinzustellen erfordert sehr viel Mut und Zivilcourage. Kontrolle und Transparenz fordert man immer nur von den jeweils anderen.

    Das finde ich richtig gut das Du hier mal herausstellst was in Marl in letzter Zeit gemacht wurde.

    Wenn sich Dein Urteil allein auf Marl beziehst hast Du vollkommen recht.


    ABER:


    Marl steht aber in Relation zu anderen Kommunen. Und da muß man schon Abstriche machen. Im Vergleich zum Ruhrgebiet schneidet Marl gar nicht mal so schlecht ab. Schaut man aber ins Münsterland relativiert sich die Sache schon wieder.

    Auf der anderen Seite darf man nicht nur den Standort einer Stadt vergleichen sondern auch deren Größe und wirtschaftlicher Ausrichtung. Eine reine Industriestadt. eine Mittelstandsstadt oder Ausflugstadt.

    Du siehst man kann jede Stadt schlecht oder auch schön schreiben.


    FÜR MICH sind Alleinstellungsmerkmale meiner Stadt interessant. Marl hat eine Bevölkerungsschicht die hellwach ist. Hier wurden die Grünen geboren, Gegen den Atomstrom protestiert oder auch jetzt gegen rechte Gewalt. Dennoch ist Marl keine Intellektuellenstadt, da sind wir uns wohl einig.


    Marl wurde als junge aufstrebende Stadt geboren. Da gab es Geld ohne Ende das auch rege investiert wurde.


    Durch Steuertricks der großen (CWH, AV) blieben dann aber plötzlich die Steuereinnahmen aus. Marl konnte sich den Unterhalt gar nicht mehr erlauben. Über Jahrzehnte kam es zu einer schmerzlichen Anpassung an die Realität. Die ganze Infrastruktur hat gelitten. Marl wurde zu einer armen Stadt die sogar unter Zwangsverwaltung stand.


    Was haben wir bzw. unsere Stadtoberhäupter daraus gelernt? Ja es braucht Leuchturmprojekte wie beispielsweise unser Rathaus oder die Sharonschule damit man sich mit seiner Stadt identifizieren kann aber eben auch eine Beteiligung des "willigen" Bürgers. Nicht die hohlen Sprüche irgendwelcher Schreihälse sondern Gedanken die Hand und Fuß haben.

    Wie in jedem Haushalt darf man nicht "immer" Dinge kaufen die man sich eigentlich nicht leisten kann. Korruption und Parteienwirtschaft muß um jeden Preis vermindert oder sogar verhindert werden. Es geht letztendlich nur um den Bürger der sich hier wohl fühlt und andere eben auch hierher zieht. Und das muß bezahlbar bleiben ... und eben nicht nur für die oberen 10 000.

    Wir müssen feststellen Wer sind wir. Was brauchen wir. Und wo wollen wir eigentlich hin?


    Und ich finde Marl ist da im Augenblick eigentlich ganz gut aufgestellt. Wobei das Bessere immer der Feind des Guten ist.

    Also ich demonstriere gern und oft für Frieden, Datensicherheit gegen Atomkraft und Polizeigesetz etc. pp. Weil ich ein Grundrecht eines deutschen Demokraten gern und oft wahrnehme.


    Ich bin ein friedlicher Demonstrant. ICH würde aber NIE etwas zerstören was einem anderen gehört. Die Freiheit des Einzelnen hört da auf wo die eines anderen beginnt. Trotzdem kann und darf man die Welt nicht nur den Dummen überlassen weil die sonst unser Leben bestimmen.


    Ergo brauchte es immer schon Menschen die den einfachen Menschen zeigen Gemeinsamkeit macht stark und der Einzelne ist nicht so schwach wie diese denken.


    ICH VERACHTE Menschen die Demonstranten als lästig betrachten. Diese Demonstranten nehmen jede Menge Unanehmlichkeiten in Kauf um IHRE Meinung kundzutun. Da ist die manchmal lange Anreise, auf eigene Kosten und man wird wie Vieh durch die Straße getrieben. Ständig muß man aufpassen das man nicht von einem durchgeknallten Polizisten angegriffen wird. Gleichzeitig muß man extrem gewalttätige Demonstranten erkennen, beruhigen und zurück halten. Und dann gibt es noch Zuschauer die irgendwelche dummen Sprüche gegen die Demonstranten schreien. Ich habe durch die Demonstration keinerlei Vorteile sondern NUR NACHTEILE. Dennoch nehme ich mein Demontrationsrecht nach Möglichkeit wahr weil ich vor mir selbst verantworten muß alles getan zu haben um die Allgemeinheit zu warnen und zu schützen.


    Manchmal bin ich auf Demos wo nicht mal 500 Leute zusammen kommen. Diese Demos werden von den Medien vollkommen unter den Tisch gekehrt weil es keine Sachschäden gibt oder etwas "besonderes" passiert. Man könnte also behaupten das Demonstraten diese Schäden nur anrichten um den Medien ihre "Sensation" zu liefern. Deshalb entschuldige ich solche "Sachschäden" bis zu einem gewissen Grad obwohl es falsch ist. Ich nehme trotzdem an solchen Demonstrationen teil weil ich mich dann unter Meinesgleichen fühle. ICH weiß es braucht zwar MUT gegen die Gewalt der Masse zu kämpfen aber ich werde immer für meine Überzeugung demonstrieren.


    ICH demonstriere nicht um zu siegen. Ich sehe meine Anwesenheit in einer Demo als Gewinn wenn ich meine Meinung anbringen konnte und gewaltbereite Menschen "Aller" Seiten zu friedlichem Verhalten "überreden" konnte.

    Ein Sieg hat immer auch einen Verlierer der auf Rache sinnt. Besser ist ein Konsenz wo beide Seiten friedlich die Argumente tauschen und einen golden Mittelweg finden. Aber auch dieser Mittelweg ist nie festgeschrieben und muß immer wieder neu verhandelt werden.


    Demokratie kann man nur lernen wenn man an solchen Demos teilnimmt. ICH ACHTE jeden Demonstranten ... auch den der für die AFD auf die Straße geht. Auch dazu gehört MUT.


    Was meiner Meinung gar nicht geht ist wenn man "draußen" steht also nie demonstriert hat und dennoch gegen eine Demo hetzt.

    Wer nie eine eigene Meinung hatte weil er nur der Meinung der Masse folgte hat nie gelebt.

    FoFa ist da wohl ein Stückweit so wie ich. Auch ich brenne für bestimmte Themen. Z.B. Atomstrom, Nachhaltigkeit, Datensicherheit, Migranten.....


    Politik ist dabei nur Mittel zum Zweck ... wie ein Schraubenzieher für eine Schraube.


    Meine Probleme teile ich nicht unbedingt der Öffentlichkeit ... sondern löse sie. Aber manchmal gibt es freie Kapazitäten und man möchte sich mit anderen austauschen. Mal im Ernst ... wie soll ich denn etwas neues lernen wenn ich mich nicht mit anderen austausche?

    Viel wichtiger ist: Bald ist wieder Weihnachten, habt ihr denn schon alle Geschenke?

    Jo .... hast ja Recht. Man sollte sich frühzeitig Gedanken machen was man seinen Liebsten so schenkt damit es nicht wieder so eng wird und man ungezwungener die Vorweihnachtszeit genießen kann.:D

    Ich denke kein anderes Land ist so von der Steinkohle und Stahlgewinnung geprägt wie das Ruhrgebiet.


    Und das meine ich nicht nur postiv.


    Die Luft, der Staub und Dreck überall war fürchterlich. Aber es mußte sein und jeder weiß das die Bevölkerung hier dies alles mit einem frühen Tod bezahlen mußte. Die Menschen vieler Regionen haben sich hier zusammengerauft und "miteinander" gelebt und gearbeitet. Das Ruhrgebiet war sowas wie das Schmuddelkind der Nation. Keiner wollte was mit uns zu tun haben doch jeder brauchte uns. Wir haben nahezu klaglos die vielen Kohlenstaub- und Gas Explosionen ertragen. Ständig gab es Todesopfer zu beklagen die durch Einstürze von Stollen und andere betriebliche Gefahren. Wir haben hier in Kloaken gebadet und selbst die Fische wollten nicht mehr in unseren Flüssen leben.


    Mit dem Wohlstand der Bergleute und der Möglichkeit in Urlaub zu fahren z.B. Bayern oder Italien kam die Sehnsucht nach einem "besseren" Leben auch hier im Ruhrgebiet. Man konnte schon 100km vorher riechen wenn man wieder nach Hause kam.


    Jede Krise bringt immer auch neue Möglichkeiten die man erkennen und für sich nutzen muß. Bedingt durch die Wirtschaftskrise kam es in den 70ern zu einer Mechanisierungswelle im Bergbau. Dadurch wurden Gefahren minimiert. Es gab eine Leistungsexplosion in der Produktion und die Lebensumstände der hier lebenden Menschen und eben nicht nur der Bergbaubeschäftigten hat sich fortwährend verbessert. Die Innovationen im Bergbau und die Verbesserung der Sicherheitstechnik machte aus den hoch gefährlichen Arbeitsplätzen unter Tage zwar dreckige und unbequeme aber dennoch sichere Arbeitsplätze, die aber auch mehr Hirn und Verstand brauchten. Zuletzt war ein Arbeitsplatz im Bergbau "wesentlich" sicherer als z.B. in der Bauindustrie. Leider wurden aber auch die ehemaligen Spitzenlöhner so drangsaliert das sie sich nun am anderen Ende der Lohnskala befinden.


    Wer es konnte siehe Daniel hat den Bergbau fühzeitig verlassen. Die Bergleute wurden zunehmend isoliert und man setzte auf andere Schlüsselindustrien. Die Bergleute wurden nur noch geduldet weil sie am Tropf der Gemeinschaft hingen. Die Menschen haben sich entzweit ... leben lieber nebeneinander statt miteinander.


    Das trotzdem kein Bergmann ins bergfreie gefallen ist haben wir nur der MONTAN Mitbestimmung zu verdanken und nicht etwa irgendeinem vorausschauenden Politiker. Doch obwohl diese Art der Mitbestimmung gezeigt hat wie erfolgreich sie sein Kann hat man sie vorsorglich nicht übernommen weil es zu teuer für die Kapitalisten ist. Obwohl Banken und Autoindustrie genauso subentioniert werden wie der Bergbau kommt das Geld nicht beim arbeitenden Menschen an sondern verbleibt allein beim Unternehmer.


    ICH hoffe NRW erkennt das Potential des ehemaligen Bergbaus weil man darüber ein WIR Gefühl in der Bevölkerung auslösen kann. Die "frühen" Bergleute waren genauso oder vielleicht noch glücklicher als die heutigen Bergleute. Geld allein macht nicht so glücklich wie Gemeinsamkeit. Obwohl ich kein Fußballfan bin sehe ich dieses Denken am Stärksten bei z.B. Schalke, Dortmund oder Bochum. Hier wird ein WIR Gefühl erzeugt das dem der Bergleute am Nächsten kommt.


    NRW sollte dieses Denken "kultivieren" und in die Welt raustragen. Dies bedeutet aber auch das wir den Bergbau NIE vergessen dürfen und ständig daran erinnern müssen. Bergbau war nicht immer gut ... aber das was daraus entstanden ist war einzigartig und hat glücklich gemacht.

    Man kann die Polizei auch ohne 110 anrufen.


    Auf der anderen Seite unterschätzt man den Willen eines ängstlichen Bürgers. Es ist Aufgabe der Polizei solche Leute zu beruhigen. Auch wenn ich durchaus Deiner Meinung bin das man den Notruf nicht blokieren darf oder sollte wenn man nicht direkt und mittelbar betroffen ist. Die NINA App wurde ja genau dazu erfunden. Richtig wäre es eben das diese Abfackelung nicht zufällig passiert sondern öffentlich angekündigt wird damit eben der Bürger nicht in Angst verfällt. Und schon habe ich die Verantwortung von den Bürgern hin zu dem Großkonzern geschoben der allein Geld sparen will. ICH finde der Bürger muß und soll sich überall viel mehr einmischen und nicht alles einfach so hinnehmen.

    Wird Zeit das Marl wieder ein hochwertiges Kino bekommt. Könnte auch wieder ein Magnet für Hüls werden. Ich finde es heute noch schade das man das alte Loe so sang- und klanglos abgerissen hat. Allein im Umkreis des ehemaligen Trogemann Ecks gab es früher 6 Kinos. Wo geht man heute eigentlich als junges Paar schmusen?*haha*

    Jo da werden Erinnerungen wach. Der Familie Kuchenbecker/Krause und Borchert gehörten damals fast alle Kinos in Marl. Waren 4 oder 5 Stück. Ich durfte da auch immer umsonst rein weil ich die Familie kannte.*haha*


    Als die Kinos keinen Gewinn mehr abwarfen versuchte man das Experiment mit der Filmtanzbar. Das war der angesagteste Treffpunkt für Reiche in ganz Marl. Weil die Familie sehr gewinnorientiert denkt, die Besucherzahlen nachließen öffnete man dann das Lokal auch für breitere Besucherschichten. Als der Schlipszwang wegfiel änderte sich die Klientel fast schlagartig. Ja es gab dann Besucher aus dem gesamten Ruhrgebiet, das konnte man ja an den Nummernschildern der Autos lesen. Mir scheint aber nicht die Musik das ausschlaggebene gewesen zu sein sondern die Drogen die man dort kaufen konnte. Marl bzw. Das Metro war in ganz Deutschland dafür bekannt. Die Polizei war hier etwas lasch um nicht zu sagen korrupt ... was sich dann später aber änderte.


    Als ich zuletzt in dem Laden war liefen Lichteffekte mit Farbexplosionen auf der Leinwand und kaum Beleuchtung im Saal. Es war rappelvoll. Es stank und war unsauber auf den Gängen. Ich sah Besucher die öffentlich Sex machten. Ich verließ den Laden fast fluchtartig. Nunja, damals war man noch nicht so frei wie heute.


    Monate später hörte ich dann von einem Bekannten das ein Mitglied der Familie dort zu Tode gekommen sei. Ich schloß daraus das es wohl sowas wie der goldene Schuß war, weil ich von ihm wußte das er süchtig war. Einige Monate später war das Lokal dann geschlossen. Ob die Familie schluß gemacht hat ... oder die Polizei habe ich nie erfahren. Ich glaube danach wurden dort dann Schuhe verkauft. War aber nie mehr da drin.

    Ich wurde auch gestern angerufen und darüber informiert das es da in Richtung Gelsenkirchen brennt. Sogar mit Foto. Ich bin jetzt nicht so der Katasrophen tourist, aber ich finde es wichtig informiert zu werden.


    Und wenn ein Werk wie Scholven ein "bisschen" Gas abläßt sollte man das immer hinterfragen. In diesen Abgasen befinden sich nämlich gefährliche Dämpfe die Krebs verursachen. Wenn die beteiligte Bevölkerung dies wüßte würde man es sicher nicht mehr so einfach hinnehmen. ICH denke der Bürger muß sich einmischen, damit die Politiker Angst bekommen müssen und somit richtig reagieren. Das war glaube ich Thema in der letzten Kontrase Sendung.

    Also ich brauche sowas mit echten Zweigen damit es etwas nach Weihnachten riecht. Nur so kommt bei mir echte Weihnachtsstimmung auf.


    Alles andere ergiebt sich dann daraus.


    Da sind die Weihnachtskalender und der Weihnachtsmarkt ... und das man am Advent eben Weihnachtsmusik im Hintergrund hört. Ich höre am liebsten Weihnachtslieder am Klavier.

    Deutsches Blut kocht halt viel langsamer. ABER wenn es einmal warm ist dann sind die Deutschen wesentlich effektiver. DAS macht die Deutschen ja gerade so gefährlich in dieser Welt.


    Auch ich schätze die französische Lebensart höher ein als die englische, amerikanische oder gar deutsche und dennoch kann ich nicht aus meiner Haut.

    Bis vor 5 Jahren war ich auch noch für den Akku. Doch jetzt sehe ich das die Dinger eine eingebaute Verfallszeit haben und "mindestens" genauso schädlich für die Umwelt sind wie das Erdöl.


    Ich denke man hat Angst vor der Massenarbeitslosigkeit in der Autoindustrie. Wir sollten das Auto ganz abschießen und auf Fahrräder setzen wie die Holländer. Wir brauchen eine völlig neue Infrastruktur mit Schnellbahnen für Fahrräder. Doch statt diese zu bauen oder Datenautobahnen um das Reisen ganz minimieren zu können reden wir allenthalben nur über Flüchtlinge.

    Grundsätzlich gebe ich Dir Recht. ABER wir müssen wieder lernen das man nicht jeder Sau hinterherrennen muß die durchs Dorf getrieben wird. Die Marler berichtet oftmals z.B. über Feste und Evente bei denen gar keine Reporter anwesend waren. Manchmal tat es z.B. auch mal ein Artikel aus dem Vorjahr. Als es die Konkurenz noch gab konnte man noch gut vergleichen .... aber wirklich besser war die WAZ auch nicht.


    ICH finde der journalistische Auftrag ist mit dem Aufkommen der sozialen Medien immer mehr verloren gegangen. WIR haben den Privatleuten eher zugetraut das sie die Wirklichkeit spiegeln. Erst jetzt begreifen wir das es unter den Privaten mindestens genauso viele "Blender" gibt wie unter echten Journalisten.


    Die Meinung der größten deutschen Zeitung als Machwerk für die Doofen zu bezeichnen wäre genauso falsch wie zu sgen 50% der gemachten Aussagen seien richtig oder falsch.*haha*


    Der geneigte Leser sollte beurteilen können ob ein Artikel in sich stimmig sein kann. Und wenn das so ist muß man immer auch eine Stimme der Gegenseite zum gleichen Vorfall lesen oder hören. Das eigene Weltbild immer nur als Maßstab anzulegen wäre genauso falsch weil wir alle manipuliert sind. Ja sogar offizielle Organe wie die Polizei tun das. Es ist heute wirklich sehr, sehr schwer sich richtig zu informieren. Zumeist glaubt man das was man glauben will oder soll.

    Nunja die Marler Zeitung ist jetzt nicht gerade der Nabel der Welt. Die haben sich meiner Meinung nach mit dem Abbo für Smartphones selbst abgeschossen. Die Alternativen kosten nix und sind genauso gut.


    Die MZ finanziert sich ja immer schon aus "Spenden" der Wirtschaft und so muß sie auch deren Meinung wiedergeben.


    UND. Meinungsmache gibt es bei Facebook z.B. genauso.

    Eine Zusatzversicherung ist ein must have. Einzelzimmer mit Chefarztbehandlung ist damit im Krankenhaus gewährleistet. Im Alter ist sie fast unbezahlbar aber in jungen Jahren ein Schnäppchen.


    Der Chefarzt ist meistens der deutschen Sprache mächtig. Aber Vorsicht das nicht alles gemacht wird was möglich ist bzw. bezahlt wird. Heutzutage werden auch gern mal gesunde Leute weiter behandelt. Man sollte immer Rücksprache mit seinem vertrauten Arzt nehmen bzw. eine zweite Meinung einholen wenn es gravierende Eingriffe sind.

    Da nutzt auch eine Zusatzversicherung meiner Meinung nach nichts.

    Es bringt auch nichts lautstark gegen alles und jeden zu taktieren. Besser ist es alles ruhig, sachlich und ordnungsgemäß zu dokumentieren. Gehörte Aussagen mitschreiben und dann einer leitenden Person ... z.B. Chefarzt vozuspielen. Wenn man das gut gemacht hat kann man diese Doku auch anderen Leuten zeigen. Das sollte man dem Chef bewußt machen. Zum Beispiel sollte man auch Videos von seinem Verwandten machen um dessen Verwirrtheit festzuhalten. So jemand kann nicht für sich selbst kämpfen. Deshalb muß das Krankenhaus an einen zuständigen Verwandten herantreten und dessen Meinung erfragen. Wenn ein Krankenhaus das nicht tut kann es ernsthafte Konsequenzen geben. Wichtig immer nur auf Augenhöhe mit den Ärzten sprechen. Sie ... die Ärzte haben das Fachwissen .... aber ich als Verwandter treffe notfalls die Entscheidung. Rechtzeit Vollmacht vom Patienten einholen.

    Gegen die kleinen Leute auf der Station vorzugehen bringt außer Nachteilen für den PatientenIN rein gar nichts. Das Pflegepersonal kann in der Regel nichts ändern weil das System krank ist.

    Und so schlimm sich das jetzt auch anhört ... ein Mensch über 80 Jahre gerät als erstes ins Hintertreffen wenn nicht genügend Personal da ist oder das Management mangelhaft ist. Es ist grausam aber auch ein Arzt muß Prämissen setzen.


    Trotzdem darf bzw. sollte man als Angehöriger immer weiter kämpfen und nicht kapitulieren. ICH weiß aus eigener Erfahrung das man sich hinterher selbst die größten Vorwürfe macht wenn man "versagt" hat.